Wie teuer ist eigentlich ein Forderungsausfall?

Das OMNYSS Mehrwertpaket Forderungsmanagement

Offene Forderungen werden bei vielen Selbstständigen und kleinen Unternehmen oft stiefmütterlich behandelt. Man spricht nicht gerne über das Thema und handelt meist viel zu spät. Aber: offene Forderungen binden unnötig Kapital, denn sie müssen anderweitig finanziert werden. Das wiederum kann u. a. zu schlechteren Bewertungen bei den Banken führen. Sorgen Sie dafür, dass offene Posten Ihrer Kunden so schnell wie möglich ausgeglichen werden. Es ist Ihr Geld!

Forderung & Forderungsausfall

Jeder Selbstständige oder Unternehmer sollte die Definition von offenen Forderungen kennen. Es sind in erster Linie Gelder, die das Unternehmen noch bekommen soll und auf die es grundsätzlich einen Anspruch hat. Bekannt ist auch, dass sie sich meist aus aus offenen Kundenrechnungen ergeben, bei denen die Erfüllung der geschuldeten Leistung (z. B. eine Warenlieferung oder die Erbringung einer Dienstleistung) auf Zahlungsziel erfolgte und die Zahlung gar nicht oder nicht fristgerecht geleistet wurde.

Betrachtet man die offenen Posten vieler Selbstständiger und kleiner Unternehmen, stellt sich die Frage, warum so viele kleine und mittelgroße Beträge seit langer Zeit noch nicht ausgeglichen wurden. Offenbar fehlt es hier am Bewusstsein der Unternehmer, richtig einschätzen zu können, wie teuer Forderungsausfälle wirklich sind.

Es fehlt Ihnen Liquidität = Geld

Wie eingangs erwähnt, fehlt zunächst der nicht ausgeglichene Betrag in der Kasse. Dieser Betrag muss aus anderen Quellen finanziert werden um die entstehende Liquiditätslücke zu schließen. Oft ist hierfür eine teuere Fremdfinanzierung erforderlich. Der erforderliche Liquiditätsausgleich ist nicht alles! Was ist mit den geplanten aber entgangenen Gewinnen?

Besonders Unternehmen mit einer niedrigen Umsatzrendite und vielen Kunden müssen einen größeren Aufwand betreiben, um Zahlungsausfälle wieder auszugleichen. Entscheidend ist hier die Höhe der kalkulierten Deckungsbeiträge bei den einzelnen Produkten oder Dienstleistungen.

Wissen Sie eigentlich, wie viel Mehrumsatz Sie machen müssen, um den angestrebten Gewinn kompensieren zu können?

Am besten lässt sich das anhand einer Beispielrechnung nachvollziehen. Machen Sie einmal den Test, die Umsatzrenditen Ihres Unternehmens in Beziehung zu den tatsächlichen Forderungsausfällen zu setzen. Sie sehen dann, wie viel Mehrumsatz Sie machen müssen um den Forderungsausfall zu kompensieren. Wahrscheinlich wird Ihnen hier deutlich, dass sich die Investition in ein professionelles Forderungsmanagement mit Sicherheit bezahlt macht.

Dazu benötigen Sie die folgende Formel:

(10x Forderungsausfall in €) / Umsatzrendite in % = erforderlicher Mehrumsatz in %

Ein Beispiel

Ausgangsbasis: Sie planen einen Jahresumsatz von 1.000.000 € und einen angestrebten Gewinn in Höhe von 3% des Umsatzes. Ihre Forderungsausfälle im Laufe des Jahres betragen insgesamt 1% des Umsatzes. Daraus ergibt sich folgende Berechnung:

Forderungsausfall = 10.000 €
Umsatzrendite = 3%

(10x 10.000 €) / 3 = 33,33% Mehrumsatz = 333.333 €

Um Ihre Planzahlen zu erreichen, müssten Sie in diesem Beispiel satte 333.333 € Mehrumsatz erzielen WEIL Sie einen Forderungsausfall i. H. von 10.000 € hatten.

Wollen Sie weiter warten oder Ihr Geld schneller erhalten?

Es ist fraglich, ob eine derartige Umsatzsteigerung erzielbar ist. Sicher ist, dass sich die Investition in ein professionelles Forderungsmanagement schnell bezahlt machen dürfte. Dabei können wir Sie unterstützen. Professionell und zu fairen Konditionen. Mehr darüber erfahren Sie in unserem Portfolio Forderungsmanagement.

 

Bildquelle: geralt / pixabay.com



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