Wissen, was im Unternehmen läuft – Mit effizienter Geschäftsdatenanalyse in Echtzeit informiert

Die einfache Verfügbarkeit aktueller Unternehmensdaten wird immer wichtiger. Sie sind die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Um die notwendigen Daten zu erfassen, aufzubereiten und gezielt verfügbar zu machen, sind keine teuren Spezialanwendungen mehr nötig. Auch große Unternehmen setzen in letzter Zeit vermehrt auf leistungsfähige Open Source Lösungen.

Was ist Business Intelligence?
Eines der Schlagwörter in diesem Zusammenhang ist aktuell „Business Intelligence“. Dabei handelt es sich schlicht und einfach um die Sammlung, Auswertung und Darstellung aller in einem Unternehmen vorhandenen Geschäftsdaten. Die rasant steigenden Datenmengen in den letzten Jahren bringen einfache Analysesysteme – vom manuell erstellten Bericht bis hin zu Erfassung von Papierdaten in Excel-Tabellen – an die Grenzen ihrer Nutzbarkeit. Deshalb beginnen sich in letzter Zeit vermehrt IT-gestützte BI-Systeme in Unternehmen durchzusetzen.

Diese helfen, den wachsenden Informationsfluss zu kanalisieren, zu strukturieren und auszuwerten – und das, wenn gewünscht, vollautomatisch. So gehen den Entscheidern und Mitarbeitern die aktuellen Kennzahlen beispielsweise morgens per E-Mail zu. Bis man diesen Zustand erreicht hat, müssen aber bestimmte Vorarbeiten erledigt werden.

Business Intelligence einsetzen
Die Ausgangssituation ist häufig das manuelle Erstellen von Berichten. Alle Unternehmensteile geben auf Anfrage der Geschäftsleitung ihre per Hand oder Excel erstellten Daten an die nächsthöhere Instanz weiter, bis das Kondensat aus einem so zeit- und personalintensiven wie fehlerträchtigen Prozess schließlich die Entscheider erreicht – und nicht mehr unbedingt aktuell ist.

Um die Datenanalyse zu beschleunigen, müssen die im Unternehmen vorhandenen Daten in einer zentralen Datenbank, einem sogenannten Data Warehouse gesammelt und strukturiert werden. Aufbauend auf dem Data Warehouse können nun auf die Empfänger zugeschnittene Berichte erstellt werden.

Diese können anschließend beliebig oft automatisch neuerstellt und verwendet werden. Dabei ist die verwendete Datenbasis je nach Einstellung bis zu Minutenaktuell. Der Anwender kann sich diese Berichte selbst konfigurieren und anschließend in eine Excel-Tabelle exportieren, wenn er die Daten weiter aufbereiten will.

Business intelligence in der Praxis
In einem aktuellen E-Commerce Projekt von Catura greift beispielsweise das BI-Tool in Echtzeit auf die Geschäftsdaten aus dem verwendete Open Source ERP-System zu. Dies ermöglicht dem Kunden die detaillierte Analyse seiner Absatz- und Unternehmenskennzahlen. Langwierige Analysen der Daten per Hand entfallen und der Kunde kann direkt den Erfolg von Marketingaktionen und Sonderangeboten auswerten und ihre Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg messen.

Warum Open Source?
Die Hauptvorteile beim Einsatz von Open-Source Software sind die hohe Flexibilität, Unabhängigkeit von einem Hersteller und die Kosteneffizienz. Flexibilität, weil der Programmcode offen vorliegt und damit Anforderungen an das System direkt eingebracht werden können – es bestehen keine künstlichen Schranken. Unabhängigkeit besteht auf zwei Ebenen, bei der Wahl der verwendeten Systemplattformen und in der Unabhängigkeit von einem Hersteller. Bei Open Source Anwendungen hat der Anwender den kompletten Quellcode offen im Haus und kann entscheiden, auf eine breite Palette aus Dienstleistern zurückzugreifen oder selbst Hand anzulegen. Dank der Plattformunabhängigkeit kann der Anwender frei entscheiden, welches Betriebssystem er auf dem Server und auf seinen Arbeitsstationen einsetzt. Die Kosteneffizienz ergibt sich vor allem aus den fehlenden Lizenzkosten. So können auf eine Zeitraum von 5 Jahren zwischen 25% und 75% Kostenvorteile gegenüber vergleichbaren, kommerziellen Lösungen realisiert werden. Das BdS-Mitglied Catura AG setzt bevorzugt auf die Business Intelligence Lösung Pentaho in Verbindung mit dem ERP / PPS System ADempiere, bei dem Catura zu den Kernentwicklern gehört.

Aktuelle Informationen zu diesen Themen finden Sie auf der Webseite www.catura.de.

Kontakt

Catura AG
Werner Scharinger
Messestrasse 3
94036 Passau
Telefon: +49 851 – 966 270 80
Fax: +49 851 – 966 270 899
info@catura.de



Fragen?

E-Mail: Kontaktformular | Telefon: (02461) 3418-731 | Fax: (02461) 3418-733
Sind unsere Informationen interessant für Sie? Abonnieren Sie unseren Blog.