[Werbung] Zahl der Arbeitsunfälle auf historischem Tiefstand

Zahl der Arbeitsunfälle sank im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr.

Bezüglich der Zahl der Arbeitsunfälle in deutschen Unternehmen zeigt die Bilanz des vergangenen Jahres einen positiven Trend: Laut Erhebungen der DGUV ereigneten sich 2013 weniger Unfälle als im Vorjahr. Die Zahl ging um über 10.000 auf 874.514 Arbeitsunfälle zurück. Dieser erfreuliche Tiefstand ist aber keine zufällige Entwicklung. Die Bemühungen um eine erhöhte Arbeitssicherheit tragen in den Unternehmen augenscheinlich Früchte.

Häufigste Unfallursache: Stürze

Die meisten Arbeitsunfälle können der Kategorie „Stolper-, Rutsch-, und Sturzunfälle“ zugeordnet werden. Auch wenn es sich auf den ersten Blick um eine reine Unachtsamkeit des Arbeitnehmers handelt, haben Sie als Arbeitgeber einige Mittel in der Hand, um die Risiken zu verringern. Im konkreten Fall der Stürze könnten sinnvolle Verhütungsmaßnahmen darin bestehen, entsprechendes Schuhwerk mit rutschfester Sohle zur Verfügung zu stellen, Wege zu markieren und besonders rutschige Flächen zu sperren oder zu reinigen. Doch nicht nur auf dem Bau, in Industrie oder Handwerk sind Unfälle dieser Art zu verzeichnen. Auch in Büros arbeitet es sich nicht ohne Risiko. Durch auf dem Boden verlegte Kabel, offene Schranktüren oder das Klettern auf Bürostühle, um hohe Regalfächer zu erreichen, sind hier Arbeitsunfälle zu beklagen. Besonders letzteres sorgt nicht selten für Blessuren. Wenn in den entsprechenden Büros eine Trittleiter zur Verfügung steht, lässt sich dieses Risiko sehr einfach und preiswert mindern.

Investition in Arbeitssicherheit lohnt sich

Für die Umsetzung der Maßnahmen müssen Beschäftigte gezielt eingeteilt und geschult werden. Natürlich ist das Vorhaben, die Arbeitssicherheit in der Firma zu erhöhen entsprechend mit Kosten verbunden. Diese Investition zahlt sich jedoch nicht nur zum Wohle der Arbeitnehmer aus. Fällt eine Arbeitskraft bedingt durch einen Unfall aus, ist der Arbeitgeber, je nach Unternehmensgröße, zur Lohnfortzahlung verpflichtet. Weil der Mitarbeiter aber zudem auch ersetzt werden muss, fallen doppelte Kosten an. In den meisten Fällen entsteht zudem noch ein Schaden, der schwierig zu beziffern ist, da mit dem fehlenden Mitarbeiter auch dessen Know-how verloren geht. Selbst wenn sich ein Ersatz findet, muss dieser zunächst angelernt werden. Eine vergleichbare Produktivität ist dann erst einmal nicht zu erwarten.

Arbeitgeber zur Unfallverhütung verpflichtet

Neben dem wirtschaftlichen Aspekt sind mit einem Arbeitsunfall auch immer rechtliche Risiken verbunden. Die Berufsgenossenschaft, die die Kosten solcher Unfälle für gewöhnlich zu tragen hat, kann den Arbeitgeber wegen Missachtung der Unfallverhütungsvorschriften verklagen. Fehlen beispielsweise auf Baugerüsten entsprechende Absicherungen, ist die Beleuchtung des Arbeitsplatzes unzureichend oder fehlt den Mitarbeitern eine entsprechende Schutzausrüstung, kann die Firma juristisch belangt werden. Jüngste Gerichtsurteile verpflichten die Arbeitgeber aber nur bei grober Fahrlässigkeit zur Zahlung der entstandenen Aufwendungen.

Bildquelle: HebiFot / www.pixabay.com



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